|
Home / Support /
Bildschirmauflösung und Videogröße
Die erste Überlegung, bevor Sie Ihren Bildschirm aufnehmen, lautet: Passt der Film auf den Bildschirm des zukünftigen Betrachters? Welche Dimensionen muss ich wählen?
Wenn Sie zum Beispiel ein Video mit 1024x768 Pixeln aufnehmen, kann es auf einem Bildschirm mit geringerer Auflösung, etwa 640x480 Pixeln, nicht korrekt dargestellt werden. Entweder sind einige Bereiche nicht sichtbar, oder man muss das Video in Windows MediaPlayer verkleinert ablaufen lassen, wodurch das Bild unscharf und Text unleserlich wird.
So finden Sie die beste Auflüsung für eine gute Wiedergabe:
- Bestimmen Sie die kleinste Auflösung, unter der das Video wahrscheinlich wiedergegeben wird.
- Um Platz für den Player-Rahmen und die Steuerelemente zu lassen, sollte das Video selbst etwas kleiner aufgenommen werden. Stimmen higegen die Dimensionen von Video und Ziel-Monitor überein, muss der Player im Vollbild-Modus laufen, und die Schaltflächen für Start, Stop, Pause sind nicht sichtbar.
- Wahrscheinlich werden die meisten Betrachter eine Bildschirmauflösung von 800x600 Pixeln oder besser haben, so dass Sie mit einem Video von 640x 480 auf der sicheren Seite sind.
- Generell ist es besser, nicht den gesamten Bildschirm aufzunehmen, sondern z.B. nur das Fenster der Anwendung. Zu große Aufnahmen erhöhen auch die Dateigröße, reduzieren die Aufnahmerate und führen zu Problemen bei der Wiedergabe auf langsamen Systemen.
- Wenn Sie den gesamten Bildschirm aufnehmen wollen, sollten Sie die Bildschirmauflösung geringer setzten als die Zielauflösung. Wenn das Publikum 800x600 verwendet, setzten Sie Ihren Bildschirm auf 640x480 für die Aufnahme. Sie finden die Einstellungen in der Systemsteuerung Ihres Computers.
- Wenn Sie jedoch das Aufnahmegebiet direkt auf 640x480 festlegen (fixed region), spielt die Bildschirmauflösung keine Rolle. Eine solche Aufnahme wird immer ein Video mit 640x480 Pixeln ergeben, das auf jedem höherauflösenden Desktop in Originalgröße spielt.
Über Dateigröße
Videos im Format AVI liefern die beste Qualität, aber auch den größten Dateiumfang. AVI-Videos überschreiten leicht 1 MB. So können Sie den Dateiumfang einschränken:
- Wählen Sie ein kleineres Fenster bei der Aufnahme. Nehmen Sie nur das Notwendige auf, keine überflüssigen Rahmen oder Hintergrund. Es gibt eine direkten Zusammenahng zwischen den Videodimensionen und dem Dateiumfang. Je größer das Video ist, desto größer wird auch die resultierende Videodatei. Wir empfehlen 800x600 Pixel oder kleiner als Aufnahmebereich. Hinweis: Ein kleiner Aufnahmerahmen ( Input > Region) kann über den Bildschirm geschwenkt werden und dem Cursor folgen.
- Verringern Sie die Anzahl der erfassten Bilder (Frames pro Sekunde).
- Begrenzen Sie die Länge des Videos. Camtasia erfasst in Echtzeit in Minuten und Sekunden. Unwichtige Passagen können herausgeschnitten werden. Je kürzer das Video, desto kleiner der Dateiumfang.
- Ändern Sie den Kompressions-Codec. Camtasia verwendet den TSCC-Codec als Standard, aber bei Fotografien und Farbverläfen kann ein anderer Codec (z.B. MPEG4 v2) kleinere Dateien liefern.
- Verringern Sie die Farbtiefe des Bildschirms. Screenrecording liest Datenbytes aus dem Bildschirmspeicher. Je höher die Farbtiefe ist, desto mehr Bytes werden pro Pixel benötigt. Nehmen Sie deshalb nicht mit 32 Bit, sondern mit 24 oder 16 Bit Farben auf. Bei nur 256 Farben (8 Bit) kann es zu Problemen bei der Wiedergabe kommen.
- Weichen Sie auf ein anderen Dateiformat als AVI aus. Ein Streaming Media Format wie WMV (Windows Media Format) bewahrt viel Bildqualität und reduziert den Dateiumfang erheblich.
Weiter mit:
Teil 2: Aufnahmeprozess >>
<< Zurück zur FAQ-Liste
|
Support
Support Home RightNow Datenbank Lern Center
|