Flexibel ausbilden: Jeder bringt sein eigenes Gerät

In vielen Organisationen bringen Mitarbeiter eigene Computer, Mobilgeräte und Notebooks zur Arbeit. Das hat auch Konsequenzen für die Aus- und Weiterbildung. Unternehmen müssen Informationen plattformunabhängig anbieten und jederzeit auf Abruf zur Verfügung stellen. Trainingsinhalte zu produzieren, die auf verschiedenen Geräten mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen gut sichtbar sind, ist eine der neuen Herausforderungen, denen sich Trainer stellen müssen.

 

Fünf wichtige Fakten

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Was ist BYOD?

BYOD (Bring your own device) ist ein neues Arbeitsplatzkonzept, das Mitarbeitern erlaubt, eigene Geräte am Arbeitsplatz zu nutzen. Das Konzept wird kontrovers diskutiert und die Meinungen ändern sich schnell.

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Was ist die aktuelle Situation in der Branche?

Im letzten Jahr wurden 1.500 IT-Manager befragt. 51% bestätigten steigende Tendenzen bei der Anzahl von Mitarbeitern, die eigene Geräte am Arbeitsplatz nutzen. 48% hingegen sagten, ihr Unternehmen würde niemals zulassen, dass Mitarbeiter eigene Geräte mitbringen. Knapp ein Jahr später waren 70% der Befragten in einer ähnlich zusammengesetzten Gruppe der Meinung, dass BYOD vorteilhaft für den Arbeitsprozess sei. Fast zwei Drittel der Teilnehmer glaubten, ihr Unternehmen sei ohne ein BYOD-Konzept im Markt benachteiligt.

Eine Gartner Studie belegt, dass weltweit mehr als 60 Prozent der Angestellten schon ein eigenes Gerät zur Arbeit benutzt haben. Die Angestellten finden es gut, persönliche Smartphones, Tablets oder Laptops im Büro nutzen zu können. Trainer sollten darüber nachdenken, wie dieser Trend zur Interaktion mit den Mitarbeitern genutzt werden kann.

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Welche Folgen hat das für Aus- und Weiterbildung?

Die meisten der Geräte, die an den Arbeitsplatz mitgenommen werden, können Videos abspielen und werden hauptsächlich dazu benutzt, Informationen abzurufen und nicht dafür, Inhalte zu erstellen. Diese Tatsache stellt eine Chance für Trainer und Ausbildungsexperten in BYOD-Unternehmen dar. Sie haben ein ideales Lernumfeld: Mitarbeiter, die Zugang zu verschiedenen Medien auf einem Gerät haben, das sie ohnehin zum Abrufen von Informationen benutzen. Trainer können diese Situation nutzen und Inhalte erstellen, die für ihre Zuschauer bequem zugänglich sind.

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Was bedeutet das für die erstellten Trainingsinhalte?

Formatierung und Weitergabe bestimmter Ressourcen und Materialien als PDF oder Präsentation ist ein relativ einfacher Prozess. Sind das aber die optimalen Formate? Trainingsinhalte haben auf persönlichen Geräten eine Menge Konkurrenz, z. B E-Mail, Kalendereinträge oder andere Prioritäten der Zuschauer. Wie werden Trainingsinhalte so interessant, dass sie da mithalten können?

Videos liegen stark im Trend und bekommen mehr und mehr Gewicht bei Ausbildungsexperten. Professionelle Screencasts sind eine effiziente Methode, um Wissen und Informationen zu vermitteln. Ein Trainer kann aufnehmen, was auf dem Bildschirm geschieht und dabei eine Präsentation vorführen und kommentieren oder die Funktionen einer Software erklären. So wird aus einer Unterrichtseinheit ein Video, in dem der Präsentator die Bildschirmaktivitäten erläutert. Es einsteht eine digitale Videoversion eines individuellen Seminars.

Screencasts passen ideal zum BYOD-Konzept, da informative Videos plattformunabhängig angeschaut werden können, egal welche Betriebssysteme, Medienplayer, Browser und Bildschirmgrößen auf den Geräten vorhanden sind. Die fertigen Videos können in einem Format gespeichert werden, das mit allen BYOD-Geräten kompatibel ist oder online im Internet gezeigt werden kann. So können die Trainer sicher sein, dass Ihre Zuschauer die Trainingsbausteine leicht von überall aus anschauen können.

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Neue Chancen für BYOD-Unternehmen

Die Möglichkeiten scheinen endlos – Videos helfen neuen Mitarbeitern sich schneller zurecht zu finden, die vorhandenen Mitarbeiter können sich leicht mit neuen Prozessen vertraut machen und die Videos können als wertvolle Ressource verwendet werden, wenn eine Frage auftaucht oder jemand ein Detail vergessen hat. Nicht nur die Trainer können Screencasts erstellen. Auch die Angestellten können Videos für ihre Kollegen aufnehmen, um Sachverhalte oder Prozesse zu erklären. Diese informellen Informationsvideos können innerhalb eines Unternehmens schnell zur wichtigen Informationsquelle werden und in die Sammlung der Trainingsunterlagen integriert werden.

 

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