Tipps zur Verbesserung der Videoqualität

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein unscharfes Video verbessern und die Qualität Ihres Videos deutlich erhöhen können.

Tatsache ist nämlich, dass niemand gerne ein verschwommenes oder verwackeltes Video ansehen möchte.

Wir erklären, worauf Sie achten müssen, um eine gute Videoqualität zu erhalten und erläutern wichtige Aspekte, die Ihnen zu mehr Verständnis rund ums Thema verhelfen.

Sie können folgende Schritte befolgen, die zu verbesserter Videoqualität führen.

Schritt 1: Vorbereitungen für die Aufzeichnung

Wenn Sie Bildschirmvideos aufnehmen, sollten Sie die geplante Nachbearbeitung berücksichtigen.

Bevor Sie mit der Aufnahme beginnen, stellen Sie sich zunächst zwei grundlegende Fragen:

  1. Wo wird das Video gehostet?
  2. Was ist die Auflösung Ihres Computerbildschirms oder der Kamera?

Sie sollten sich also darüber im Klaren sein, welche Auflösung Sie bei der Aufnahme nutzen und wo Ihr Video veröffentlicht wird.

Aber welche Auflösung eignet sich besonders und führt zu ausgezeichneter Videoqualität trotz Nachbearbeitung?

Die Bildschirmauflösung ist die Größe Ihres Bildschirms, die meist in Pixeln gemessen wird.

Bei der Bearbeitung und Produktion von High-Definition-Aufnahmen stehen die Auflösungen 1080p (1920 x 1080 Pixel) und 720p (1280 x 720 Pixel) zur Verfügung. Unabhängig davon, welche Bildschirmauflösung Sie zur Auswahl haben, Sie sollten immer versuchen, mit der höchstmöglichen Auflösung aufzuzeichnen, um die Videoqualität zu erhöhen.

Videos für YouTube und unsere Website exportieren wir in 720p. Wenn wir aufzeichnen, stellen wir unsere Bildschirmauflösung also auf 1080p ein – nicht auf 720p.

Der eigentliche Grund, warum wir in einer höheren Auflösung aufnehmen, ist, dass es uns bei der Videonachbearbeitung mehr Flexibilität beim Zoomen und Skalieren des Materials gibt und wir somit weiterhin gute Videoqualität garantieren können.

Ihr Videomaterial wird unscharf, wenn Sie es vergrößern, sodass die ursprüngliche Auflösung nicht mehr gewährleistet werden kann.

Je nach Inhalt und Auflösung, können Sie sogar über 100 % zoomen und skalieren.

Heutzutage gibt es ultrahochauflösende Monitore. 4K- oder sogar 8K-Modelle sind mittlerweile erhältlich und gängig. Sollten Sie jedoch über keinen leistungsstarken Computer verfügen, würden wir für den Anfang 1080p empfehlen, da Sie nach der Aufnahme in höheren Auflösungen, sehr große Dateien erhalten, die Ihren Computer drastisch verlangsamen. 

Schritt 2: Vektorgrafiken für Ihre Videos

Als nächstes befassen wir uns mit Raster- und Vektorgrafiken.

Rastergrafiken bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Pixeln, während Vektorgrafiken auf mathematischen Berechnungen beruhen. Das bedeutet, dass Rastergrafiken nicht vergrößert werden können, ohne dabei an Qualität zu verlieren. Vektorgrafiken verwenden jedoch keine Pixel. Beim Skalieren wird die Qualität der Auflösung also nicht beeinträchtigt.

Wenn Sie Camtasia oder Snagit bereits verwenden, ist Ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass einige Callouts als Vektorgrafiken vorliegen, und diese ohne Qualitätsverlust skaliert werden können, was ebenfalls zur eigentlichen Videoqualität beiträgt.

Kostenlose Testversion: Sie können Camtasia kostenlos für 30 Tage ausprobieren.

In Programmen wie Photoshop, Illustrator oder After Effects, basieren viele Bearbeitungstechniken auf Vektorgrafiken.

Auf Websites für Stockbilder und Videos können Sie beides zum Kauf vorfinden. Stellen Sie bei der Verwendung von Grafiken in Ihrem Video lediglich sicher, dass diese vergrößert werden können, ohne ein unscharfes Video zu erzeugen.

Schritt 3: Dateiformate

Schließlich möchten wir noch das Thema Dateiformate anreißen.

Bei diesem Thema kann es sehr schnell unübersichtlich werden. Unser wichtigster Hinweis: Versuchen Sie, wann immer möglich, das MP4-Dateiformat (oder H.264) zu wählen.

Fast alle Web- und Softwareanwendungen akzeptieren dieses Format und sie können auf fast allen Geräten problemlos wiedergegeben werden.

Wann immer Sie können, konvertieren Sie also Ihr Videomaterial in .MP4.

Wahrscheinlich erscheinen Ihnen diese Informationen zu Videoqualität zunächst sehr umfangreich und verwirrend, aber sobald Sie üben und selbst mit Aufzeichnungen experimentieren, ergibt das Ganze mehr Sinn.

Videoqualität ist wichtig!

Denken Sie daran: Nehmen Sie mit hoher Auflösung auf, nutzen Sie eine niedrigere Auflösung bei der Nachbearbeitung und denken Sie auch daran, wo das Video später veröffentlicht werden soll.

Hinweis: Dieses Video ist derzeit nur auf Englisch verfügbar.

Sie können das eingebettete Video nicht sehen? Sehen Sie es sich auf YouTube an.

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