Welche YouTube-Alternativen gibt es?

Diese 11 Video-Plattformen bieten eine Alternative zu YouTube

Denkt man heutzutage an Videos, dann denkt man meist an YouTube. Doch nicht alles ist auf der Video-Plattform optimal gelöst und nutzerfreundlich. Es lohnt sich also, nach Alternativen zu YouTube Ausschau zu halten. Wir stellen Ihnen 11 Video-Plattformen vor, die YouTube Konkurrenz machen können, und erläutern die Pros und Cons der YouTube-Alternativen. Besonders gehen wir auf die YouTube-Alternative Vimeo ein und schauen nach den Unterschieden von Vimeo vs. YouTube. Aber auch Dailymotion, Screencast, die Video-Angebote der Social-Media-Kanäle Instagram, Twitter und Facebook und neue Video-Plattformen, die sich der Blockchain-Technologie bedienen, stellen wir vor.

Inhalt

Video-Plattformen: warum sie wichtig sind

Vimeo vs. YouTube

Dailymotion: Video-Plattform Nummer zwei nach YouTube

Screencast: die optimale Plattform für Bildschirmvideos

Wistia: für ausgefeiltes Videomarketing

Brightcove: Video-Inhalte monetarisieren

Twitch: Video-Plattform für Gamer und E-Sport

Videohosting und Videostreaming mit Social Media: Insta, Facebook und Twitter

Video-Plattformen mit Blockchain-Technologie: Dtube und Odysee

Fazit

Video-Plattformen: warum sie wichtig sind

Videos sind aus der heutigen Kommunikation kaum mehr wegzudenken: ob in der Unterhaltung, für Marketingzwecke, zum Lernen und Erklären – das Bewegtbild dominiert. Mit immer besseren und schnelleren Datenübertragungen können Videos mittlerweile auch unterwegs meist problemlos angeschaut werden. Gute Videos zu erstellen und zu produzieren ist jedoch nur eine Voraussetzung für ihren Erfolg. Eine zweite Voraussetzung ist das Videohosting.

Mit dem richtigen Videohosting auf einer Video-Plattform stellen Sie sicher, dass Ihr Video von vielen Nutzern gleichzeitig problemlos aufgerufen und angeschaut werden kann. Viele Unternehmen nutzen Video-Plattformen wie YouTube vornehmlich mit dem Ziel, dort Videos zu streamen oder hochzuladen und auf der eigenen Website über einen Link einzubetten. Sie sparen sich dadurch große, aufwendig zu pflegende Webserver und garantieren die Erreichbarkeit ihrer Videos. Der zweite wichtige Vorteil von Video-Plattformen betrifft deren Reichweite und Community: Wenn bereits Millionen Nutzer auf YouTube unterwegs sind, können Ihre Videos dort potenziell millionenfach gefunden und aufgerufen werden. In Sachen Reichweite ist YouTube daher (fast) unschlagbar, bekommt aber zunehmend Konkurrenz von den Video-Angeboten der großen Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter und Instagram – mehr dazu später. Je nach Ausrichtung Ihrer Videos können jedoch auch YouTube-Alternativen eine passendere Community bieten und die Chance erhöhen, dass Ihre Videos dort nicht in der Masse der Angebote untergehen.

Vimeo vs. YouTube

Mit mehr als 200 Millionen Nutzern ist Vimeo zwar weniger populär als YouTube, als Alternative bietet die Video-Plattform jedoch viele Vorteile. Sind Sie in den Bereichen Experimental- oder Naturfilm, Sport, Musikvideo oder Animation unterwegs, dann sind Ihre Videos bei Vimeo wahrscheinlich gut aufgehoben. Kreativität spielt in der Vimeo-Community eine große Rolle und die Videos auf Vimeo haben häufig eine sehr gute Qualität. Auch wenn Sie noch keine große Anhängerschaft als Videokünstler oder Animator haben, können Sie bei Vimeo unter Umständen schneller eine Fangemeinde aufbauen, da die Community künstlerisch interessiert ist. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Der Vimeo-Player zum Einbetten auf der eigenen Website bietet mehr Gestaltungsraum als der YouTube-Player: Das Farbschema kann den eigenen Brand-Farben angepasst werden und weitere Einstellungen wie Vollbildvideos sind möglich. Hier weitere Unterschiede von Vimeo vs. YouTube:

VimeoYouTube
Community mit viel konstruktivem Feedback Verschiedene Konten: Basic, Plus, Pro, Business, Premium – mit jeweils unterschiedlichen Speichergrenzen Man kann ein Video austauschen, ohne die
Statistiken zu verlieren Keine Werbung Passwortschutz und andere Optionen der Videofreigabe
Sehr vielfältiger Mix von Usern, nicht immer konstruktives Feedback Kostenlos Neue Version eines Videos löscht gesamte Analytik-Daten Viel Werbung! Videos können nicht gelistet oder privat
gehostet werden.

Communities

Schon vor einer Kameraaufnahme sollten Sie sich fragen: Wer sind meine Zuschauer? YouTube und Vimeo sind sehr unterschiedlich strukturiert, was die User-Community angeht. YouTube hat mehr als 2 Milliarden User weltweit, die jeden Tag Millionen Stunden Videos anschauen und hochladen. Sie können dort mit Ihren Videos zwar sehr viele Zuschauer erreichen, aber Masse bedeutet nicht unbedingt Klasse. Kommentare können unangemessen oder beleidigend sein.

Vimeo hat zwar eine kleinere Teilnehmer- und Zuschauerzahl. Aber die Community ist generell sehr engagiert und Sie können meist ein sehr konstruktives Feedback erwarten.

Mitgliedschaft

Vimeo bietet aktuell fünf Optionen: Neben einem kostenlosen Vimeo-Basis-Konto können Sie zwischen Plus, Pro, Business und Premium wählen. Die Tarife unterscheiden sich nach dem Video-Gesamtspeicher und optionalem Live-Streaming. Diese Tabelle bietet eine erste Übersicht der unterschiedlichen Tarifoptionen. Das kostenfreie Vimeo Basic beinhaltet aktuell 500 MB wöchentlichen Speicherplatz zum Hochladen und bis zu 5 GB Speicherplatz für das gesamte Konto.

Vimeo vs. YouTube: Tarifoptionen bei Vimeo (Stand Juli 2022)

Da YouTube und Vimeo andere Geschäftsmodelle verfolgen – YouTube verdient vorwiegend Geld über Werbeanzeigen, Vimeo vor allem über Abonnementsgebühren – war der Videoupload bei YouTube lange Zeit nicht beschränkt. Doch auch YouTube musste mittlerweile Upload-Limits einführen: Aktuell können dort Dateien mit einer maximalen Größe von 256 GB oder einer maximalen Länge von 12 Stunden hochgeladen werden.

Videoqualität und Ladezeiten

Auf welcher Seite sehen die Videos eigentlich besser aus? Hier streiten sich die Geister. Beide Plattformen unterstützen HD-Inhalte, jedoch verwendet Vimeo eine höhere Bitrate als YouTube und unterstützt eine höhere Tonqualität. Um von diesem Extra an Qualität zu profitieren, müssen Sie jedoch ein Bezahl-Abo abschließen.

Camtasia: Videos direkt auf Vimeo oder YouTube veröffentlichen

Mit dem Videoeditor Camtasia können Sie Ihre Videos direkt auf Vimeo oder YouTube veröffentlichen. Nutzen Sie die Voreinstellungen, um Ihre Videos für die Plattformen zu optimieren, und zahlreiche nutzerfreundliche Funktionen zur Videobearbeitung.

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Aktualisierung von Videos

Haben Sie schon einmal ein Video hochgeladen und dann gemerkt, dass es geändert werden muss? Bei Vimeo kann ein Video aktualisiert werden, ohne dass die Statistik oder die URL gelöscht werden. Das ist sehr hilfreich, besonders wenn es nur um eine kleine, aber wichtige Änderung geht und beispielsweise ein Name geändert werden muss.

Bei YouTube können Videos nicht aktualisiert werden – Sie müssen das alte Video löschen und ein neues Video hochladen. Hierbei verlieren Sie bei jedem Hochladen alle analytischen Daten und die Anzahl der Aufrufe geht wieder auf null. Zudem ändert sich die Video-URL: Haben Sie das Video also bereits auf einer dritten Seite eingebettet, ist der Link kaputt. Es ist daher besonders wichtig, dass man Videos zweifach und dreifach überprüft, bevor man sie bei YouTube hochlädt.

Welche Inhalte darf man hochladen?

Beide Plattformen haben Regeln, welche Inhalte gezeigt werden dürfen. Laut der Community-Richtlinien dürfen bei YouTube z. B. keine gefährlichen, gewalttätigen oder sexualisierten Inhalte gezeigt werden, kommerzielle Inhalte sind jedoch in gewissen Rahmen erlaubt. Vimeo hat ähnliche Richtlinien, mit einem wichtigen Unterschied: Wer kommerzielle Inhalte hochladen möchte, benötigt bei Vimeo einen zahlungspflichtigen Zugang.

Urheberrechtlich geschützte Materialien

Die YouTube-KI entdeckt urheberrechtlich geschützte Musikclips und Bilder beim Hochladen und deaktiviert diese Elemente. Das kann vor ungewollten Copyright-Verletzungen und rechtlichen Konsequenzen schützen.

Vimeo deaktiviert keine Inhalte. Sie müssen also selbst die Verantwortung übernehmen und bei der Weitergabe auf solche Details achten.

Werbung

Sie kennen es bestimmt: YouTube platziert Werbung vielerorts auf der Seite und sogar in den Videos. Als Marketingexperte können Sie diese Möglichkeiten nutzen, um an bestimmte Zielgruppen in der riesigen YouTube-Community heranzutreten und eigene Videos und Anzeigen zu schalten. Aus der Zuschauerperspektive nervt zu viel Werbung natürlich schnell. Vimeo rühmt sich als werbefreie Zone, verdient aber natürlich an den Abonnementsgebühren.

Datenauswertung

Beide Hosting-Dienste bieten eine große Auswahl an Analysemöglichkeiten. Sie können sehen, wer Ihre Zuschauer sind und wie Ihre Videos angeschaut werden. Bei Vimeo sind bestimmte Analyse-Funktionen jedoch an eine Bezahl-Option geknüpft. Über grundlegende Statistiken wie Anzahl der Aufrufe, Bewertungen und durchschnittliche Wiedergabedauer informieren beide Plattformen.

Datenschutz

In der Basisversion können Sie bei Vimeo Ihre Inhalte öffentlich zeigen oder mit einem Kennwort schützen. Mit einem Bezahl-Abo können Datenschutzeinstellungen auf Domain-Ebene verwaltet und private Videoseiten erstellt werden. Das ist ideal, wenn Sie Ihre Videos nur bestimmten Klienten oder Kunden zugänglich machen wollen.

YouTube bietet drei Optionen zum Veröffentlichen: „öffentlich zugänglich“, „nicht gelistet“ und „privat“. Wer einen Link zum Video hat, kann auch nicht gelistete Videos sehen. Private Videos können nur auf Einladung angeschaut werden.

Wo sollte ich mein Video jetzt veröffentlichen?

Beide Plattformen haben Ihre Vorteile und Nachteile. Es kommt in erster Linie darauf an, welche Zuschauer und wie Sie diese erreichen wollen. Beide Plattformen bieten gute Alternativen, um in die Welt der Videokommunikation erfolgreich einzusteigen. YouTube bietet eine größere Reichweite und Community während bei Vimeo die Qualität der Inhalte, keine Werbung und eine konstruktive Community im Vordergrund stehen. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen oder Kreative bietet Vimeo viele Möglichkeiten, z. B. können Nutzer mit einer Bezahl-Version ihre Verfügbarkeit über einen “Hire“-Button publik machen.

Camtasia: Videos direkt auf Vimeo oder YouTube veröffentlichen

Mit dem Videoeditor Camtasia können Sie Ihre Videos direkt auf Vimeo oder YouTube veröffentlichen. Nutzen Sie die Voreinstellungen, um Ihre Videos für die Plattformen zu optimieren, und zahlreiche nutzerfreundliche Funktionen zur Videobearbeitung.

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Dailymotion: Video-Plattform Nummer zwei nach YouTube

Die Video-Plattform Dailymotion ist ebenfalls eine sehr gute Alternative zu YouTube: Sie bietet nach YouTube die größte Video-Community mit aktuell mehr als 300 Millionen Nutzern, die pro Monat rund 3,5 Milliarden Videos dort schauen. Ursprünglich von zwei Franzosen gegründet, wird Dailymotion heute weltweit genutzt. Auch wenn die Video-Plattform in Deutschland noch wenig bekannt oder verbreitet ist, entdecken sie zunehmend Medien- und Nachrichtenunternehmen wie Deutsche Welle oder Kicker, aber auch Vlogger und kleine bis mittelgroße Unternehmen.

In Funktion und Aussehen ähnelt Dailymotion dem Konkurrenten YouTube, wenn auch das Design in Schwarz-Weiß einfacher und aufgeräumter wirkt. Dailymotion ist genau wie YouTube kostenfrei und finanziert sich über Werbung. Um alle Funktionen und Möglichkeiten der Video-Plattform zu nutzen, lohnt sich die Anmeldung als Partner. Dann kann man ähnlich wie bei YouTube einen Kanal erstellen, eine Landingpage mit eigenem Banner designen und mit den eigenen Inhalten Geld verdienen. Dailymotion erlaubt einen großzügigen Upload von Videos mit bis zu 60 Minuten Länge und einer Größe bis zu 2 GB. Die Videos lassen sich leicht teilen und in die eigene Website einbetten. Der eingebettete Player punktet dabei durch ein schlichteres Design als der YouTube-Player. Dailymotion ist zudem bereits als App bei zahlreichen Endgeräten wie Smart-TVs und Videokonsolen vorinstalliert und bietet eine mobile App für Android und Apple. Da die Video-Plattform aktuell noch weniger Inhalt als YouTube bietet, haben Sie dort größere Chancen, mit Ihren Videos zu trenden.

Screencast.com: die optimale Plattform für Bildschirmvideos

Mit screencast.com bietet das US-amerikanische Software-Unternehmen TechSmith eine eigene Video-Hosting-Plattform, die sich speziell an Nutzer der TechSmith-Software Camtasia und Snagit richtet, grundsätzlich aber allen Videoerstellern offensteht. Der Name „Screencast“ bezieht sich dabei auf Videoaufzeichnungen von Abläufen am Computerbildschirm – die Hauptanwendung der TechSmith-Produkte.

Der Vorteil von Screencast.com: Videos, die in Camtasia oder Snagit erstellt werden, lassen sich direkt aus den Programmen auf die Video-Plattform in optimierten Einstellungen hochladen. Anders als YouTube, Vimeo oder Facebook Watch kommt Screencast zwar nicht mit einer bereits vorhandenen, millionen- oder milliardengroßen Community, welche die dort präsentierten Videos anschauen, kommentieren und weiterverbreiten. Doch das ist auch nicht das Ziel der Screencast-Anwender: Sie nutzen die Plattform in der Regel, um ihre Videos dort zu hosten und über die generierten Links auf die eigene Website einzubetten, in den sozialen Medien zu verbreiten oder in Wissensdatenbanken  oder E-Mails einzubinden. Als öffentlich (public) markierte Screencast-Inhalte werden zudem von Google indexiert und können über die Google-Suche gefunden und aufgerufen werden.

Da Bildschirmaufnahmen wie aufgezeichnete PowerPoint-Präsentationen, Tutorials oder Product-Demos häufig Text enthalten, ist eine hohe Qualität und Lesbarkeit der Videoinhalte essenziell. Im Gegensatz zu YouTube oder Vimeo behält Screencast.com die Originaldateien bei und ersetzt sie nicht während des Uploads durch Videos mit geringerer Auflösung und Größe, um Speicherkosten zu sparen und Ladezeiten zu verringern. Solche automatischen Komprimierungen können dazu führen, dass Videos z. B. für Bildungszwecke unbrauchbar werden – nicht so bei Screencast.com. Auch wenn Sie Ihre Videos in Camtasia für den Upload in YouTube und Vimeo optimieren, erhalten Sie die beste Qualität und Lesbarkeit, wenn Sie für Bildschirmaufzeichnungen Screencast.com als Hosting-Plattform nutzen. Auch interaktive Video-Inhalte wie Quiz und Hotspots, die Sie in Camtasia einfügen können, werden vom integrierten Screencast-Player unterstützt – hingegen nicht von den Playern von Vimeo oder YouTube.

Weitere Vorteile von Screencast.com: Selbst in der kostenfreien Variante bietet Screencast.com 2 GB Speicherplatz, 2 GB monatliche Bandbreite und ist frei von Werbung – ein Alleinstellungsmerkmal. Möchten Sie ein einmal hochgeladenes Video ändern und ersetzen, dann können Sie das tun, ohne dass sich die URL ändert. Zudem können Sie Screencast auch für Inhalte wie Bilder oder Podcasts nutzen – ausgeschlossen bei anderen Hosting-Plattformen. Hochgeladene Videos können per Passwort geschützt oder nur ausgewählten Personen zugänglich gemacht werden. Die Plattform ermöglicht es zudem, Videos zum Herunterladen anzubieten. Statistische Auswertungen zu Demografie, Standort und Anzahl der Zuschauer können abgerufen werden, außerdem bietet Screencast die Integration von Google Analytics für weitere Auswertungsmöglichkeiten.

Tarifoptionen und Angebote von screencast.com (Stand August 2022)

Manche Funktionen sind jedoch den Bezahlversionen von Screencast.com vorbehalten, wie ein Untertitel-Editor oder die Möglichkeit, die hochgeladenen Inhalte auf unbegrenzte Zeit aufzubewahren – in der kostenlosen Version löscht Screencast.com automatisch Inhalte, die ein Jahr lang inaktiv waren, also nicht angesehen wurden.

Die optimale Plattform für Tutorials und Bildschirmvideos: screencast.com

Bietet hohe Videoqualität, Lesbarkeit und interaktive Videofunktionen wie Quiz und Hotspots – laden Sie Ihre Videos jetzt direkt aus Camtasia oder Snagit auf Screencast.com hoch und verbreiten Sie Ihre Inhalte nach Ihren Bedürfnissen.

Jetzt kostenfrei Videos auf Screencast hosten

Wistia: für ausgefeiltes Videomarketing

Das Videosoftwareunternehmen Wistia ist seit 2006 auf dem Markt und hat sich auf Videomarketing spezialisiert. Wistia bietet Video-Hosting-Lösungen und hilft Unternehmen dabei, mit Ihren Videos Ihre Markenbekanntheit zu verbessern und Videos mit anderen Marketingmaßnahmen zu verknüpfen.

Wistia ermöglicht den zahlungspflichtigen Abonnenten u. a. die Integration von Marketing-Automatisierungstools, die Lead-Generierung mit Videos und das Einbinden von Call-to-Actions (CTAs) am Anfang oder Ende der Videos. Der Wistia-Videoplayer lässt sich beim Einbetten an das Websitelayout der Kunden anpassen. Ausführliche Videoanalysen helfen, die Marketingmaßnahmen langfristig zu überwachen und zu optimieren. Suchen Sie nicht nur nach einer kostenfreien oder kostengünstigen Alternative zu YouTube, um Ihre Videos zu hosten? Wenn Ihre Videos zentral für Ihr Unternehmensmarketing sind, dann gibt es mit Wistia eine darauf spezialisierte Video-Plattform.

Brightcove: Video-Inhalte monetarisieren

Brightcove nutzen laut eigener Website mehr als die Hälfte aller Unternehmen der Fortune 500. Brightcove ist weniger eine Video-Plattform als vielmehr ein Video-Hosting- und Live-Streaming-Service, mit dem sich z. B. Live-Konzerte an Smart TVs und Smartphones übertragen lassen. Im Vordergrund steht dabei die Monetarisierung dieser Videoinhalte und die Maximierung der Einnahmen, entweder durch eine Bezahlversion für die Videos selbst oder durch den Verkauf von Werbeplätzen. Das Unternehmen möchte u. a. mit einer vielseitigen Content-Verwaltung, ausführlichen Videostatistiken zu den Kundeninteraktionen und umfassenden Branchenkenntnissen punkten.

Twitch: Video-Plattform für Gamer und E-Sport

Wer sich für Videospiele und Gameplays, also Live-Aufzeichnungen von Videospielen, interessiert, kommt an Twitch nicht vorbei. Als YouTube-Alternative richtet sich Twitch vornehmlich an Gamer und E-Sport-Fans. Der Hauptunterschied zu YouTube ist, dass Twitch vor allem Live-Streamings zeigt und keine aufgezeichneten Videos. Es können aber so genannte Highlight-Videos hochgeladen werden, also kürzere Ausschnitte aus Live-Streams, die langfristig abgerufen werden können. Hauptsächlich haben die nutzergenerierten Inhalte einen Bezug zu Videospielen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, über Twitch IRL (eine Abkürzung für ‘In Real Life’) Videos aus dem eigenen Leben zu streamen, z. B. zu Themen wie Reisen, Sport oder Musik.

Seit 2016 gehört die Video-Plattform zu Amazon und bietet neben einer kostenlosen Basis-Version Twitch-Prime für Amazon-Prime-Kunden. Prinzipiell sind jedoch alle Inhalte so wie bei YouTube allen zugänglich. Bei einer kostenfreien Registrierung stehen Funktionen wie ein Chat, das Hinzufügen von Freunden und das Abonnieren von Channels zur Verfügung.

Professionelle Gamer können über Twitch sogar Geld verdienen. Mit dem Partner- oder Affiliate-Programm können regelmäßige Streamer mit etablierter Fangemeinde Abonnements anbieten, sich von ihren Followern finanziell sponsern lassen oder Werbeplätze verkaufen.

Camtasia: Videos direkt auf Vimeo oder YouTube veröffentlichen

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Videohosting und Videostreaming mit Social Media: Insta, Facebook und Twitter

Auch die etablierten Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter und Instagram haben in jüngster Zeit ihr Videoangebot ausgebaut und etablieren sich zunehmend als attraktive Video-Plattformen und Alternativen zu YouTube. Ihr Vorteil: Viele Nutzer haben bereits ein Social-Media-Konto mit Followern oder Freunden auf diesen Plattformen und dadurch eine interessierte Community für ihre Video-Inhalte oder Live-Streams. In einer Umfrage im Jahr 2021 unter Anbietern von Online-Videos in Deutschland gaben rund 75 % der Befragten an, dass sie ihre Video-Inhalte über Instagram und Facebook verbreiten – mehr als über YouTube (73 %).

Facebook Watch

Seit 2017 bietet Facebook die Möglichkeit, Videos mit maximal 10 GB Größe und 240 Minuten Länge hochzuladen und auf der Social-Media-Plattform zu zeigen. Die Video-Inhalte werden entweder im Home-Stream ausgespielt oder können auf Facebook Watch durchsucht und angesehen werden. Facebook selbst macht dabei Vorschläge basierend auf dem bisherigen Nutzerverhalten. Facebook ist mit aktuell rund 3 Milliarden aktiven Nutzern im Monat die einzige Alternative zu YouTube mit einer breiteren Nutzerbasis. Auch wenn bislang der primäre Fokus der Plattform nicht auf Videos liegt, sind sie zu einem bedeutenden Teil geworden und manche Videos erzielen dort in kurzer Zeit über 100 Millionen Aufrufe. Auch Geld lässt sich mit Videos auf Facebook verdienen. Ob Reise-Vlogger oder Social-Media-Köche – für viele Ersteller von Video-Content ist Facebook eine interessante Alternative zu YouTube, um für ihre Videos neue Zielgruppen zu finden.

Instagram: Video, Live und IGTV

Instagram bietet gleich mehrere Formate und Optionen, um Videos hochzuladen, zu streamen oder zu teilen: Kurze Videos mit maximal 60 Sekunden Länge und 4 GB Größe eignen sich für einen Video-Post. Über Insta Live können Sie Ihre Live-Videos mit maximal 1 Stunde Länge übertragen, z. B., um sich mit Ihren Followern auszutauschen oder ein Live-Event zu streamen. IGTV schließlich erlaubt den Upload von Videos mit einer Länge von maximal 1 Stunde. Da Instagram von Beginn an eine Mobile-First-Strategie vertrat, ist der Social-Media-Kanal besonders für Nutzer interessant, die Videos mit dem Smartphone aufnehmen oder über das Smarthone anschauen. Als Alternative zu YouTube hebt sich Instagram u. a. durch die Möglichkeit ab, mit Filtern und Emojis Videos gestalten und bearbeiten zu können. Auch wenn Sie sich also keine professionelle Videokamera oder Videoproduktion leisten können, finden Ihre Videos auf Instagram ein Publikum.

Twitter: Video-Tweets und Twitter-Live

Seit 2018 ermöglicht auch Social-Media-Kanal Twitter die Übertragung von Live-Videos, die als Tweet ausgespielt werden. Dabei gibt es keine Beschränkung, wie lang ein Live-Video bei Twitter sein darf, wenn Sie es sofort starten. Planen Sie eine Live-Übertragung im Voraus, dann ist die Länge auf 6 Stunden beschränkt. Twitter-Live möchte vor allem die Bereiche Sport und News abdecken. Haben Sie einen Twitter-Account, dann können Sie dort problemlos einen Live-Stream starten, das Video anschließend bis zu dreimal bearbeiten und für Ihre eigenen Zwecke auf einem Endgerät speichern.

Aber auch bereits produzierte Videos können auf Twitter hochgeladen und gepostet werden. Alternativ können Sie Ihre Videos gleich in der Twitter App aufzeichnen, bearbeiten und teilen. Die maximale Dateigröße beträgt für ein Tweet-Video 512 MB. Das Video darf maximal 2 Minuten und 20 Sekunden lang sein.

TIPP:

Auch TikTok wird als Video-Plattform unter den Social-Media-Kanälen immer beliebter. Allerdings eignet es sich nur für kurze und zumeist auf schnelle Unterhaltung ausgelegte Videos.

Video-Plattformen mit Blockchain-Technologie: Dtube und Odysee

Die Video-Plattformen Dtube und Odysee haben einen anderen technischen Hintergrund als die bislang vorgestellten: Sie bedienen sich der Blockchain-Technologie und eine potenzielle Entlohnung für dort verbreitete Videoinhalte erfolgt in Kryptowährungen.

Dtube

Die Video-Plattform Dtube ist seit 2016 auf dem Markt und nutzt eine dezentrale Content-Speicherung und Blockchain-Technologie, um Videos zu präsentieren. Dabei können auf Dtube auch Videos geteilt werden, die auf Seiten Dritter gehostet werden. Vom Design her ähnelt Dtube stark dem Vorbild YouTube. Erfolgreiche Videos können den Nutzern eine Entlohnung in der eigenen Kryptowährung einbringen. Dtube bedient sich anders als YouTube auch keiner Zensur, d. h. es dürfen dort alle Inhalte veröffentlicht werden. Für Unternehmen ist die Plattform aufgrund der sehr gemischten Inhalte und kleinen Community bislang nicht besonders interessant, zumal die Plattform selbst werbefrei ist. Für Vlogger, die besonders auf Zensur- und Meinungsfreiheit Wert legen und sich für Kryptowährungen interessieren, kann Dtube jedoch attraktiv sein.

Odysee

Seit 2020 hat Dtube Konkurrenz von der Video-Plattform Odysee, die sich ebenfalls der Blockchain-Technologie bedient. Auch hier wird der Content dezentral gespeichert und es gibt keinerlei Zensur, welche Inhalte veröffentlicht werden dürfen. Jedoch müssen sich Odysee-Nutzer an einige Richtlinien halten: Das Veröffentlichen von geschützten Markeninhalten oder Gewaltverherrlichung sind nicht erlaubt. Die Monetarisierung von Video-Inhalten erfolgt wie bei Dtube in der eigenen Kryptowährung. Um selbst Videos hochladen zu dürfen, müssen sich neue Nutzer jedoch erst 10 Credits verdienen, entweder durch Kauf oder als Belohnung für Views, Likes, angelegte Playlisten, Kommentare o. ä. Anschließend können Videos mit maximal 4 GB auf Odysee hochgeladen werden.

Vom Aufbau und Design ähnelt auch Odysee dem Vorbild YouTube. Anders als Dtube bietet Odysee jedoch eine Vorsortierung der Videos nach Themen wie Outdoor, Lifestyle, Pop-Kultur, Wissen & Technik und Finanzierung 2.0 – womit auch die Hauptzielgruppen angesprochen werden. Odysee ist wie Dtube werbefrei. Für Vlogger und Kreative, die mit Videos Geld verdienen möchten und Wert auf Zensurfreiheit legen, kann Odysee durchaus eine Alternative zu YouTube sein, wenngleich die Video-Plattform noch in den Anfängen steckt.

Fazit

YouTube ist bei weitem nicht die einzige Alternative, um heutzutage Videos zu hosten und zu verbreiten. Eine Vielzahl von Video-Plattformen tummelt sich mittlerweile im Netz, die ihre Dienste teils kostenfrei anbieten oder durch interessante Services auch in Bezahlversionen attraktiv sein können. Und für Unternehmen, Kreative oder Vlogger, die mit ihren Videos Geld verdienen möchten, gibt es ebenfalls lohnenswerte Alternativen zu YouTube.

Für welche Plattform Sie sich letztlich entscheiden, hängt stark von Ihren Inhalten und der Community ab, die Sie erreichen möchten. Auch wenn YouTube immer noch die größte Video-Plattform weltweit ist, gibt es mittlerweile zahlreiche Alternativen, die bewusst die Schwächen des Google-Produktes nutzen, um sich zu etablieren, sei es beim Thema Zensur, Werbung, Qualität oder Monetarisierung. Die zwei größten YouTube-Konkurrenten sind derzeit Vimeo und Dailymotion. Liegt Ihr Fokus auf Video-Tutorials, Lernvideos und Bildschirmvideos, dann kann Screencast für Sie passen. Für Kunden, die sich für aktuelle Technologien und Kryptowährungen interessieren, können Plattformen wie Dtube oder Odysee attraktiv sein. Haben Sie bereits viele Follower auf Social-Media-Kanälen wie Facebook, Instagram oder Twitter, dann sollten Sie sich deren Videoangebote anschauen. Und für Gamer und E-Sport-Fans steht Twitch als Video-Plattform an erster Stelle.

Camtasia: Videos direkt auf Vimeo oder YouTube veröffentlichen

Mit dem Videoeditor Camtasia können Sie Ihre Videos direkt auf Vimeo oder YouTube veröffentlichen. Nutzen Sie die Voreinstellungen, um Ihre Videos für die Plattformen zu optimieren, und zahlreiche nutzerfreundliche Funktionen zur Videobearbeitung.

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