3 Videotrends für Marketing in 2021

Videomarketing ist aktueller denn je: Die Statistik zeigt, unser Videokonsum steigt und steigt. Die tägliche Nutzungsdauer von Onlinevideos erhöht sich von Jahr zu Jahr, und mobiles Videomarketing ist aktueller als je zuvor. Unternehmen sehen Erfolge und sind begeistert: Laut einer Umfrage von Wyzol planen über 99% der Marketingexperten, die bereits Video in ihrer Marketingstrategie verwendet haben, dies auch in 2021 zu tun.

3 große Stichwörter ziehen sich in einer klaren Linie durch die neusten Trends im Bereich Videomarketing:

  • Shoppable Videos
  • Kurz und knackig
  • Interaktion und Mitgestaltung

In dem folgenden Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie diese für sich und Ihr Unternehmen nutzbar machen können. Und zu guter Letzt klären wir die Frage: Wie geht es nun mit den Corona-sei-Dank Trends aus 2020 weiter?

Trend #1: Shoppable Videos

Ein Trend, der noch in den Kinderschuhen steckt, doch schon ganz bald ganz groß werden wird: Shoppable Videos. Experten gehen davon aus, dass dies das nächste große Format für Videomarketing sein wird. YouTube bietet Werbetreibenden schon jetzt die Möglichkeit, einen Call-to-Action oder Link zur Homepage in den Spot zu integrieren. Als neustes Feature erscheint nun direkt unter dem Video ein Fenster, in dem Nutzer gleichzeitig im Produktkatalog stöbern können, und die Produkte finden, die gerade im Video beworben werden. Dieser Trend verändert Video, wie wir es bisher kennen, von Grund auf, da die passive Erfahrung zu einer aktiven wird.

IKEA geht noch einen Schritt weiter in diesem vollständig integrierten Shoppable Video Beispiel:

Das Produkt wird in Bewegung und im Gebrauch gezeigt, was das Interesse verstärkt und im Endeffekt die Kaufentscheidung beschleunigt. Dieses Videoformat räumt auch noch das letzte kleine Hindernis aus dem Weg, denn der Nutzer klickt nicht nur auf einen gewöhnlichen Link, sondern direkt im Video auf das Produkt und wird auf die entsprechende Seite weitergeleitet. Bildlicher geht‘s nicht!

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Trend #2: Kurz und knacking

Der große Star am App-Himmel in 2020 war ganz klar TikTok. Was sich zunächst als Corona-Trend unter Jugendlichen größter Beliebtheit erfreute, hat sich mittlerweile klar auf dem Markt etabliert und ist auf keinen Fall mehr mit den Worten „sollen die Teenies doch ein bisschen tanzen“ zu belächeln und abzuschreiben. Was sind TikToks genau? Kurze Videos mit Spezialeffekten und einer Audiospur unterlegt . Die Möglichkeiten, personalisierte und einzigartige Videos zu erstellen, sind scheinbar endlos: Sie können die Aufnahmegeschwindigkeit einstellen, das Video mit Musik oder anderen Sounds unterlegen, spezielle Farb- und Lichteffekt auswählen, GIFs, Emojis und Text hinzufügen… Bei dieser unglaublichen Menge an verschiedenen Effekten hilft nur Durchklicken und kreatives Herumprobieren.

TIPP: Mit der neusten Änderung können TikTok Videos nun bis zu 3 Minuten lang sein.

Auch immer mehr Unternehmen entdecken das soziale Netzwerk für sich. Vor zwei Jahren startete der Nutzer @jimmyrules32 den Hashtag #EatABowlOfRigatoniPastaOnMay242021 als Aufforderung, am 24.05.2021 Rigatoni-Pasta zu essen. Warum? Einfach so, ohne wirklichen Grund, doch der Post ging viral, und der Pastahersteller Barilla sprang auf den Zug mit auf. Im originalen Video lief das Lied Funky Town von Lipps Inc. im Hintergrund. Barilla parodierte dieses mit einer eigenen Version und passendem Songtext und erzielte über 4 Mio Aufrufe. – Eine Hymne auf Rigatoni, mit der Nutzer ihre eigenen #EatABowlOfRigatoniPastaOnMay242021 Videos unterlegen konnten.

Barilla TikTok Account mit Funky Rigatoni Videos

Facebook und Google ziehen nach: Die beiden Giganten haben das Potenzial der kurzen Videos erkannt und mit Instagram Reels und YouTube Shorts jeweils ein eigenes Feature für diese sozialen Netzwerke kreiert .

Trend #3: Interaktion und Mitgestaltung

Was TikTok und Co so beliebt macht, ist die Interaktivität, die Challenges, das Mitmachen, das Mitgestalten: eine Goldgrube für Engagement und eine starke emotionale Bindung zu der Marke.

Dieser User-Generated-Content ist das große Endziel, nach dem die Unternehmen streben, denn ist das Rad erst einmal ins Rollen gebracht, kommt der Erfolg kommt (fast) ganz von allein.

Das große Geheimnis, das besonders die mobilen Videomarketingtrends eint, ist, dass die Unternehmen über das Smartphone in den Freizeitbereich ihrer Zielgruppen eindringen. Anders als bei herkömmlicher Werbung wird dies jedoch nicht als störende Unterbrechung empfunden, sondern als Zugewinn, der positiv angenommen und sogar aktiv integriert wird. Es geht darum, die Nutzer bei ihrer Passion, bei ihrem Hobby, bei dem, was ihnen Spaß macht, zu treffen, zu begeistern und mitzureißen. Fühlt ein Nutzer sich durch eine Challenge oder andere Art von Mitmachaktion direkt angesprochen, nehmen der Spaß und die Lust am kreativen Mitgestalten zu, und er ist gerne dazu geneigt, kommerzielle Inhalte in den eigenen privaten Videos oder Posts aufzugreifen und zu veröffentlichen.

Die Vorteile sind offensichtlich: Von echten Nutzern kreierte Inhalte erhöhen zum einen die Bekanntheit sowie die Glaubwürdigkeit bei (noch) Nicht-Kunden, um anderen die emotionale Bindung bei dem bestehenden Kunden. Und das Sahnehäubchen oben drauf: Sie sparen Kosten, denn es sind die eigenen Fans, die die Inhalte erstellen und verbreiten.

Wie geht es mit den 2020 Trends weiter?

2020 hat viele Veränderungen für Unternehmen und ihre Kommunikation mit sich gebracht. Die Welt stand Kopf. Jedes, wirklich jedes Unternehmen musste plötzlich digital werden. Und Home-Office, Lernvideos und virtuelle Konferenzen sind nicht länger eine Randerscheinung. Doch wird uns das, was in vielen Fällen aus der Not heraus entstanden ist, auch weiterhin erhalten bleiben?

Virtuelle Konferenzen weiterhin virtuell?

Viele Unternehmen haben die Vorteile von Digitalisierung, Webinaren und virtuellen Konferenzen erkannt. Die Prognose lautet zwar, dass Veranstaltungen wohl sobald die Sicherheit es zulässt wieder in ihrer normalen Präsenzform stattfinden werden, doch es ist durchaus denkbar, dass sich ein Trend zur Kombination beider Formen abzeichnen wird. Webinare und virtuelle Konferenzen waren keine kurzlebige Erscheinung, sondern werden in den meisten Fällen Präsenzveranstaltungen ergänzen. Wir haben uns an die neuen digitalen Formate gewöhnt und sie werden uns noch ein langes Weilchen erhalten bleiben.

Wie sieht es mit e-Learning aus?

Auch hier sind die Tutorials und Lernvideos nicht so einfach abzuschreiben. Es mag anfangs ein Kampf gewesen sein, doch sowohl Lehrende als auch Lernende haben sich an die digitalen Formate gewöhnt und sich mit ihnen angefreundet. So einfach lassen wir auch diesen Trend nicht wieder gehen! Dabei gilt jedoch immer, interaktiv und kreativ soll es sein. Durch all die e-Learning Erfahrungen aus dem letzten Jahr und die großen Erfolge, die erzielt wurden, sind die Ansprüche an die Videos gestiegen und mit langweiligem Frontalunterricht gibt sich nun wirklich niemand mehr zufrieden.

In einer Umfrage bei Statista zu der Nutzung verschiedener Lernformen in Unternehmen in den kommenden drei Jahren schrieben Befragte den digitalen Formaten eine zentrale Bedeutung zu:

Auf Platz 1 landete das Blended Learning, auf Platz 2 die virtuellen Klassenräume/Webinare und auf Platz 3 die Videos und Erklärfilme.

Die Statistik zeigt, dass die neuen digitalen Lernformen auch künftig eine wichtige Rolle in Unternehmen spielen werden.

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