Wie Sie Feedback für ein Video einholen und Videos kommentieren

Gestalten Sie einen gelungenen Feedbackprozess bei einer Videoproduktion

Feedback ist ein zentraler Punkt bei einer Videoproduktion. Wenn Sie ein Video produzieren, sollten Sie immer externe Meinungen und Kritik einholen, um Ihre Storyline zu verfeinern oder um Videofehler zu entdecken und auszubessern. Gerade Beginner tun sich oft schwer, Feedback anzunehmen und nicht als persönliche Kritik zu verstehen. Dabei kommt keine professionelle Film- oder Videoproduktion ohne Feedback und Korrekturschleifen aus. Es ist egal, ob Sie ein Video für ein großes Publikum machen, als Teil einer Social-Media-Kampagne oder für Ihren YouTube-Kanal. Feedback kann Ihnen helfen, ein professionelles Video zu produzieren, dass gut ankommt und frei von technischen Fehlern ist.

Wir haben ein paar Tipps und wichtige Schritte zusammengetragen, wie Sie den Feedback-Prozess für Ihr Video gestalten und das Beste für Ihr Video herausholen.

1.      Wann sollten Sie Feedback für ein Video einholen?

Feedback sollten Sie nicht erst einholen, wenn Ihr Video fertig produziert ist. Dann ist es meistens zu spät, grundlegende Änderungen zum Beispiel am Handlungsablauf vorzunehmen. Zu empfehlen ist, während der Videobearbeitung zwei Feedback-Runden einzuplanen:

Das erste Feedback sollten Sie einholen, wenn der generelle Handlungsablauf Ihres Videos steht: Sie haben Ihr Videomaterial geordnet und zusammengefügt, einzelne Videoclips in die gewünschte Reihenfolge gebracht und unwichtige oder unscharfe Aufnahmen entfernt. Dann können und sollten Sie zu dieser ersten Rohfassung Ihres Videos Feedback einholen: Finden Sie heraus, ob der Videoentwurf die gewünschten Botschaften vermittelt und die Handlungslinie konsistent mit der Zielsetzung des Videos ist. Ihre Kritiker sollten vor allem darauf achten, ob das Thema im Video gut getroffen ist. Weisen Sie in der ersten Feedback-Phase unbedingt darauf hin, dass dieses Video noch nicht das fertige Produkt ist und was Sie sich vom Feedback für Ihr Video erhoffen. In dieser Feedback-Phase sollten Sie emotional noch so flexibel sein, den Aufbau Ihres Videos zu ändern.

Das zweite Feedback sollten Sie einplanen, wenn Ihr Video fast fertiggestellt und das Projektende in Sicht ist. Vor der letzten Bearbeitungsphase sollten Sie sich auf Fehlersuche begeben und sich dabei Unterstützung in Form von Feedback holen. Ihre Kritiker sollten nach kleinen Fehlern suchen, die meist technischer Natur sind, wie Audiofehler, versehentlich abgeschnittene Worte, Fehler in der Farbbalance usw. Erklären Sie Ihren Kritikern auch hier, was Sie von Ihnen erwarten. Weisen Sie darauf hin, dass der Ablauf und die Handlung des Videos im Wesentlichen stehen, Sie aber vielleicht noch fehlerhafte Details übersehen haben, die korrigiert werden müssen.

2.      Bei wem sollten Sie Feedback einholen?

Holen Sie sich nicht bei zu vielen Personen Feedback, aber auch nicht bei zu wenigen. Eine Faustregel: Bitten Sie mindestens zwei Personen um Feedback, aber nicht mehr als fünf. Auch beim Video-Feedback gilt: Zu viele Köche verderben den Brei. Sie müssen damit rechnen, dass Sie bei fünf Personen auch fünf verschiedene Meinungen erhalten, die Sie auswerten und in Ihrer Videobearbeitung beachten müssen. Beschränken Sie also die Anzahl Ihrer Kritiker, um den Prüfprozess überschaubar und effizient zu halten und unnötige Feedbackschleifen zu vermeiden.

Hinsichtlich der Auswahl Ihrer Kritiker haben Sie (je nach Auftraggeber und Produktionsrahmen) freie Hand: Sinnvoll ist meist, Personen mit unterschiedlichen Hintergründen, Stärken und Expertisen einzubeziehen. Natürlich sollten zudem gegebenenfalls auch Vorgesetzte oder Auftraggeber um Feedback gebeten werden, bevor das Video fertig produziert ist. Besonders in der zweiten Feedback-Runde hilft es aber auch, Videoprofis als Kritiker zu befragen, die Fehler in einem Video wahrscheinlich schneller entdecken als Laien. Grundsätzlich sollten Sie Personen um Feedback bitten, bei denen Sie davon ausgehen können, dass sie ehrlich mit Ihnen sind. Das kann schwierig werden, wenn Sie Mitarbeiter fragen, deren Vorgesetzter Sie sind und die sich daher mit offener Kritik vielleicht zurückhalten.

3.      Welche Anweisungen benötigen die Kritiker für das Feedback?

Geben Sie Ihren Kritikern vor jeder Feedback-Runde genaue Anweisungen, was Sie vom Feedback erwarten und was die Aufgabe der Prüfer ist. Das hat den Vorteil, dass die Videoinhalte wirklich auf jene Aspekte geprüft werden, die Ihnen wichtig sind. Zudem konzentrieren sich Ihre Kritiker dann auf spezifische Fragen oder Aufgaben und vermeiden zu allgemeine Kommentare.

Im ersten Feedback können Sie den Kritikern vorab folgende Fragen mitgeben:

  • Stimmen die Geschichte und der Handlungsablauf?
  • Passen die einzelnen Teilbereiche zusammen?
  • Gibt es Abschnitte, die zu langatmig sind oder die noch weitere Erklärungen benötigen?

Für das zweite Feedback können Sie eine Liste typischer technischer Fehler erstellen und jedem Kritiker die Prüfung einzelner Aspekte zuweisen. Zum Beispiel kann Prüfer eins besonders auf die Audioqualität achten und dass kein Wort abgeschnitten wird. Prüfer zwei konzentriert sich auf die Farbqualität und Prüfer drei auf grafische Einblendungen oder Text und achtet auf Schreibfehler.

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4.      Wie können Sie das Feedback sammeln und übermitteln?

Handschriftlich oder per Word-Dokument Feedback zu einem Video einsammeln und auf die Millisekunde genau den kommentierten Videoabschnitt notieren? Das war gestern. Nutzen Sie dafür ein Tool, das den Feedback-Prozess erleichtert und mit dem direkt im Video Kommentare hinterlassen werden können.

Das geht zum Beispiel sehr gut mit Video Review von TechSmith: Ihre Kritiker können noch während sie das Video anschauen Kommentare einfügen oder fehlerhafte Stellen markieren. Beim Betrachten des Videos sehen Sie dann eindeutig, auf welche Abschnitte sich die Kritik bezieht und Sie können Anmerkungen besser verstehen, da der Kontext klar ist.

Screenshot Video Review von TechSmith für Video-Feedback.
Mit Video Review können Sie direkt im Video kommentieren

TechSmith Video Review hat darüber hinaus den großen Vorteil, dass alle an einer Videodatei arbeiten, untereinander kommunizieren und unterschiedliche Meinungen diskutieren können. So werden Fehler nicht doppelt und dreifach angemerkt und manche Kritikpunkte erledigen sich in der Diskussion vielleicht von selbst. Umgesetzte Korrekturen sind ebenfalls für alle Beteiligten sofort sichtbar. Den Feedback-Prozess können Sie mit Video Review noch effizienter gestalten, indem Sie eine Deadline für Ihre Kritiker vorgeben, bis wann das Feedback abgeschlossen sein muss.

Screenshot Video Review von TechSmith mit Deadline für Video-Feedback.
Legen Sie eine Deadline für das Video-Feedback in Video Review fest.

Video Review von TechSmith funktioniert übrigens nicht nur für Videos. Sie können auch andere Dokumente wie Bilder oder Screenshots hochladen und mit den praktischen Zeichenwerkzeugen, Pfeilen oder dem Freihand-Zeichenwerkzeug genau zeigen, was Sie meinen. Das macht Video Review ein beliebtes Werkzeug für digitale Korrekturen.

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