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Tipps, Trends und Strategien rund um die Wissensvermittlung mit visuellen Elementen und Videos

7 Tipps für einen Top Screencast

Dieser Gastbeitrag wurde uns freundlicherweise von Andreas Pilz zur Verfügung gestellt. Andreas Pilz produziert seit 2007...

andreas-pilz-foto.256x256Dieser Gastbeitrag wurde uns freundlicherweise von Andreas Pilz zur Verfügung gestellt. Andreas Pilz produziert seit 2007 professionelle Screencasts für Unternehmen (www.learn2use.de) und ist der Autor des Screencasting eBooks.  Als von TechSmith „Empfohlener Trainer“ gibt er seine Erfahrung in Seminaren zu Screencasting und Camtasia Studio weiter. Seine nächsten Schulungen für Camtasia Studio 8 sind am 19./20. Juli 2016 und am 20./21. September 2016 in Nürnberg.

7 Tipps für einen Top Screencast

Die Nutzung von Videos für Marketing und Training nimmt ständig zu. Dabei wird viel Potential verschenkt. Angefangen von der ungünstig gewählten Auflösung, der unruhig über den Bildschirm bewegten Maus, einer schlechten Qualität der Vertonung bis hin zum Fehlen der Botschaft, die das Video vermitteln soll. Das muss nicht so bleiben! Mit diesen 7 Tipps erstellen Sie in Zukunft bessere Screencasts.

1) Call To Action und Ziel definieren

Vor der Erstellung eines Screencasts muss eine Antwort auf die folgende Frage gefunden werden: „Welches Ziel und welche Aktion des Nutzers soll mit diesem Screencast erreicht werden?“ 

zielgruppe

Ihr Ziel könnte zum Beispiel sein: 

  • Das Erlernen der Bedienung einer Software
  • Die Registrierung auf einer Webseite
  • Der Kauf eines Produkts
  • Ein Anruf in der Vertriebsabteilung
  • Die Darstellung des eigenen Status als Experte

Nachdem man sich über das Ziel Gedanken gemacht hat, kann man das Drehbuch entsprechend aufbauen und zum Ende hin auf die nächste Aktion hinweisen. Das kann der Hinweis auf den Kauf-Button oder die Telefonnummer der Vertriebsabteilung sein. Denken Sie hierbei auch über Ihre Zielgruppe nach.

2) Auflösung und Aspect Ratio

„So groß wie notwendig und so klein wie möglich“

Die Auflösung und der Aufzeichnungsbereich sollten möglichst klein gewählt werden, damit der Betrachter der Videos auch ohne eine Vollbild-Funktion alles gut erkennen kann. Wird das Video beispielsweise bei YouTube betrachtet oder ist es in eine Webseite eingebunden, dann stehen oft nur kleinere Auflösungen für den Betrachter zur Verfügung.

Beispiel: Die meisten Snagit-Screencasts von TechSmith wurden mit einer Auflösung von 1024×576 aufgenommen und dann auf 854×480 produziert. Der Skalierungsfaktor bleibt somit minimiert und die Details sind auch ohne Vollbildmodus gut erkennbar.

3) Drehbuch erstellen

Ohne ein Drehbuch fehlt dem Screencast die Struktur und jeder Aufnahmeversuch wird unterschiedlich sein. Die einfachste Variante ist eine Liste mit Stichworten, was in welcher Reihenfolge gezeigt werden soll. Besser ist es, vorher aufzuschreiben was genau auf dem Bildschirm passieren soll und welcher Text dazu gesprochen wird.

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Ein guter Screencast enthält keine reine Aufzählung von Features. Er entwickelt eine Story, die den Betrachter an der Hand nimmt und durch den Screencast führt.

Wird beispielsweise ein Content Management System gezeigt, kann eine neue Seite angelegt und anschließend mit Inhalten gefüllt werden. Innerhalb kürzester Zeit entsteht so ein ansprechendes Ergebnis. So kann sich der Nutzer besser vorstellen, wie er mit der Software arbeiten würde, als dies bei einer Demonstration der einzelnen Funktionen möglich wäre.

Eine Vorlage für Ihre Drehbücher finden Sie hier im TechSmith Blog.

4) Kompakt formulieren

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„In der Kürze liegt die Würze…“

Jeder Screencast sollte so kurz und kompakt wie möglich sein. Die Aufmerksamkeit der Nutzer und die verfügbare Zeit für das Betrachten des Screencasts sind begrenzt. Während der Erstellung des Drehbuchs sollte man sich bei jedem Satz überlegen, ob er benötigt wird oder wie man ihn kompakter formulieren kann.

5) Software

OpenSource Tools und Webanwendungen eignen sich nur für einfachere Screencasts. Deshalb sollte man sich gut überlegen, wie viel Zeit man in die Erstellung der Screencasts investieren will und welche Qualität das Resultat haben soll. Mit den Profi-Tools wie Camtasia Studio erreicht man mit weniger Aufwand ein besseres Ergebnis.

6) Mausbewegung

Hektische Mausbewegungen haben in einem Screencast nichts zu suchen. Der Screencast wirkt mit ruhigen Mausbewegungen deutlich professioneller.

Kreisende Mausbewegungen sind unnötig. Hervorhebungen sind mit den Funktionen der Screencasting Programme möglich und müssen nicht über einen Mauskreisel erzeugt werden.

7) Top Audio

Eine Top Vertonung ist der wichtigste Schritt zu einem tollen Screencast!

Ein mittelmäßiges Video kann durch eine gute Vertonung immer noch ein tolles Erlebnis für den Zuschauer ergeben.  Eine schlechte Vertonung macht die beste Video-Aufnahme kaputt.

Eine professionelle Vertonung bekommt man zum Beispiel kostengünstig über den Sprechermarktplatz bodalgo. Bei der eigenen Vertonung sind die Verwendung eines guten Mikrofons und eine ruhige Aufnahmeumgebung wichtig.

Und nicht zuletzt…

Das Screencasting eBook

Weitere Tipps & Tricks zu Erstellung von Screencasts gibt es in meinem kostenlosen Screencasting eBook (aktuelle Version 2.0 – Mai 2016).

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Haben Sie noch weitere Tipps für Screencasts? Was sind häufige Fehler, die man vermeiden sollte? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

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